Gleich vorne weg: ich bin nicht unbedingt eine schlechte Köchin, aber mir fehlt unter der Woche einfach die Zeit und Lust groß auf zu kochen. Deshalb habe ich mich, solange ich alleine gewohnt habe, hauptsächlich von
Nudeln, Fischstäbchen und Knoblauch ernährt.
Es gibt jedoch ein Gericht, das mein Freund und ich gleich gerne mögen und für das wir öfter mal etwas Koch-Aufwand akzeptieren:
Sushi. Früher haben wir es uns immer am Wochenende vom Asiamann kommen lassen, aber das wurde auf die Dauer ziemlich teuer. Somit kamen wir irgendwann auf die Idee, Sushi selbst zu machen! Nach einigen
Trial-and-Error Versuchen sind wir mittlerweile absolut zufrieden mit unserem Sushi und mir schmeckt es viel
besser als im Restaurant.
Der Reis
Der Reis ist der aufwendigste Teil des Ganzen. Ihr solltet ihn circa 2 Stunden vorher vorbereiten, damit er abkühlen kann. Ihr braucht für 4-5 schmale Rollen:
- 250 g Sushi Reis
- 2 EL Reisessig (wir nehmen den vom Asiashop)
- 1 EL Zucker
- 1 TL Salz
Den Sushi Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar abläuft, und die Körner gut abtropfen lassen.
Den Reis mit 300 ml Wasser aufkochen, zwei Minuten kochen lassen, die Hitze reduzieren und den Reis zugedeckt bei geringer Hitze 10 Minuten ausquellen lassen.
Den Deckel abnehmen, zwei Lagen Küchenpapier zwischen Topf und Deckel klemmen und den Reis noch 10 bis 15 Minuten abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit Reisessig, Salz und Zucker zusammen aufkochen und wieder abkühlen lassen.
Den Reis in eine Schüssel füllen, die Würzmischung darüber träufeln und mit einem Holzspatel unterarbeiten. Den Reis bis zur weiteren Verwendung mit einem feuchten Tuch abdecken und gut auskühlen lassen. Anschließend braucht ihr:- Bambusmatte umwickelt mit Folie
- Algenblätter
- Zutaten eurer Wahl. Ich verwende Frischkäse, Lachs, Avocado und Sesam
Legt das Algenblatt mit der rauhen Seite nach oben auf die Bambusmatte.
Anschließend verteilt eine dünne Schicht Sushi Reis darauf. Ich mache immer Inside-Out Röllchen, also mit Reis auf der Außenseite und bedecke deshalb nur die obere Hälfte des Blattes mit Sushireis.
Nachdem ihr den Reis gut festgedrückt habt, dreht ihr das Blatt um, sodass die glatte Fläche des Algenblattes nach oben zeigt. Auf den unteren Abschnitt (ohne Reise auf der Rückseite) legt ihr nun euren gewünschten Inhalt.
Bei mir sind das Frischkäse, Lachs (wir benutzen tiefgefrorenen von Aldi) und Avocado.
Anschließend rollt ihr das Blatt zur typischen Sushi Rolle. Das ist überhaupt nicht so schwer, wie alle immer jammern, achtet nur darauf, dass ihr sie gut fest drückt.Ich streue dann
Sesam auf einen Teller und wälze die Rolle darin. Der Sesam bleibt automatisch am Reis kleben.
Sie sind zwar nicht sehr schön, aber die Rolle ist schon mal fertig!
Wenn ihr die klassischen Sushi Rollen möchtet, also die mit dem Algenblatt außen, dann geht wie oben beschrieben vor, nur dreht ihr das Blatt nicht um, sondern legt die Zutaten direkt auf den Reis und rollt sie ein.
Mein Freund verteilt den Reis mit
angefeuchteten Händen:
Zu guter letzt nehmt ihr ein
sehr (!) scharfes Messer und schneidet die Rolle in kleine Teile.
Die Inside Out Sushis sehen bei mir zwar nie sehr akkurat und exakt aus, aber ich sage euch: die sind lecker!
Mein Freund nimmt meistens Avocado, Lachs und Ei für die Füllung. Wenn ihr es gerne schärfer möchtet, verteilt noch eine dünne Schicht Wasabi auf dem Reis! Zum Eintunken haben wir bisher die klassische Sojasauce benutzt (Kikkoman ist für uns die beste!), aber in letzter Zeit nehme ich viel lieber die super scharfe Sriracha Chili Sauce. Guten Appetit!
Da das mein erstes Rezept auf dem Blog war, würde ich wahnsinnig gerne eure Meinung dazu hören! Fandet ihr die Erklärungen verständlich? Habt ihr Sushi schon einmal selbst gemacht? Was sind eure Tipps?
After we had Obazda as our first course, why not finish the meal with my favorite Bavarian dessert: apple fritters! You need:
In the meantime, mix the flour, eggs, milk and salt together until the consistency is nice and thick. It should cover the apple rings well and adhere to them.
Cover the apple rings with the dough and bake them in a pan, until golden brown. Immediately sprinkle them with cinnamon sugar, while they are still warm and serve with vanilla ice cream.