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Dienstag, 3. Dezember 2013

Das Smoky Eye Tutorial (Schritt für Schritt Anleitung)

Meine erste Smoky Eye Anleitung liegt nun doch schon fast 3 Jahre zurück und das schreit gerade zu nach einem Update! Man entwickelt sich einfach weiter, hat neue Techniken, bessere Produkte und vor allem eine bessere Kamera, um das Tutorial festzuhalten! Ganz unbewusst habe ich zu meinen Drogerieprodukten gegriffen und darüber bin ich sehr froh. Denn warum teure High End Produkte kaufen, wenn es doch mit den günstigen Drogerieexemplaren genau so gut geht! Folgende Produkte habe ich also benutzt:





Damit ihr nicht eure Foundation ruiniert, empfehle ich euch, Foundation und Concealer erst nach dem Augenmakeup aufzutragen! Wie immer fangen wir mit dem nackten Auge an. Ich trage vor Cremelidschatten noch immer einen Primer auf, da müsst ihr wissen, ob ihr das braucht. Meine Augenbrauen habe ich aufgefüllt und etwas verlängert:


Ich nehme etwas Cremelidschatten auf meinen Finger auf und trage ihn auf das obere Lid auf. Statt einer runden Form, ziehe ich ihn etwas nach außen um ein leichtes Cat Eye zu schaffen, das das Auge anhebt.


Mein ultimativer Faulheitstipp: benutzt für den Cremelidschatten am unteren Lid einfach ein Wattestäbchen. So saut ihr euch nicht einen guten Pinsel ein und spart euch einmal waschen! Achtet darauf, den Cremelidschatten am äußeren Augenwinkel zusammenzuführen.


Die Basis muss nicht super sauber und genau sein, da wir darüber noch Puderlidschatten auftragen. Theoretisch könnt ihr an dieser Stelle noch etwas schöner verblenden, Mascara auftragen und fertig seid ihr. Das wäre dann ein 2-Minuten-Smoky-Eye! Aber dafür bräuchtet ihr ja kein Tutorial, deshalb geht es weiter ;)



Nehmt einen super cremigen schwarzen oder dunkelgrauen Kajal (Dunkelgrau ist softer) und tragt ihn auf den oberen Wimpernkranz bis ganz zu den Wimpernwurzeln auf. Ich habe ihn von innen nach außen dicker werden lassen, damit die Cat Eye Form betont wird.


Bevor er getrocknet ist, nehmt ein Wattestäbchen und verwischt ihn. Eventuell müsst ihr ihn nochmal nachtragen.


Das selbe macht ihr dann auch am unteren Wimpernkranz. Wenn ihr kleine Augen habt, so wie ich, dann tragt ihn nur auf die äußere Hälfte auf. Wenn ihr das schwarz bis zum inneren Augenwinkel zieht, verkleinert das die Augen optisch.


Achtet auch hier wieder darauf, dass der äußere Augenwinkel schwarz ist.


Nun nehmt ihr den grauen Lidschatten und tragt ihn auf das obere und untere Lid auf. Dadurch, dass wir den Kajal zuerst aufgetragen haben, wirkt er nicht mehr so dominant sondern diffuser und rauchiger (smoky, verstehst ;) ). Auch hier ziehe ich den Lidschatten wieder etwas nach außen und oben.


Um das Auge noch rauchiger zu machen, habe ich einen schwarzen Lidschatten am äußeren Drittel des Auges aufgetragen. Erstens, weil mir die Cat Eye Form steht und sie das Auge anhebt und zweitens, weil zu einem Smoky Eye keine Schattierung in der Lidfalte gehört! Smoky bedeutet rauchig, also eine rauchige Masse um das Auge herum, ohne scharfe Definition. Diese Platzierung des Lidschattens ist auch perfekt für Schlupflider!



Im nächsten Schritt trage ich einen hellen, schimmernden Hautton auf den Augeninnenwinkel auf. Achtet darauf, kein Weiß zu nehmen, denn das wirkt im Kontrast zu Schwarz sehr hart und altmodisch:


Je schwärzer, desto besser. Benutzt den cremigen schwarzen Kajal, um die oberen Wimpernwurzeln zu schwärzen. Wenn ihr große Augen habt, solltet ihr auch noch unbedingt das untere Innenlid (also die "Wasserlinie") schwärzen, um einen dramatischen Smokyeffekt zu bekommen. Mir steht das leider nicht, deshalb habe ich diesen Schritt ausgelassen.


Wattestäbchen die dritte! Tunkt das Wattestäbchen leicht in Make Up Entferner und entfernt Fallout um das Auge herum. Wenn ihr beim Verblenden übertrieben habt, könnt ihr die Kanten noch verschärfen.


Seit nicht geizig bei Mascara! Zwei Schichten solltet ihr mindestens auftragen für einen sexy Look. Oder ihr greift gleich zu False Lashes!




Von Smoky zu Party in 20 Sekunden: Schnappt euch einen Glitzereyeliner und tupft ihn über euren Lidschatten auf! Im Innenwinkel, auf die Wimpern... tobt euch aus! Dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied und euch sofort partytauglich!




Achtet darauf, dass euch das starke Augenmakeup nicht auswäscht. Ich habe dazu ein pinkes Blush kombiniert und einen getönten Lipbalm. Nude Concealer Lippen finde ich meistens zu heftig und greife deshalb lieber zu leicht getönten Lippenprodukten. So sah der Look letztendlich aus:




Was sind eure go-to Produkte für Smoky Eyes? Tragt ihr gerne rauchige Augenmakeups oder betont ihr lieber die Lippen?

Montag, 23. September 2013

Nailed it on Monday #27: Das Sponging Tutorial


Ihr wisst ich liebe Farbverläufe. Natürlich wollte ich sie auch auf meinen Nägeln haben. Das gestaltete sich aber schwieriger, als erwartet und ich musste lange üben, bis ich ein schönes Ergebnis bekam! Bei der Sponging Methode (sponge = Schwamm) wird Nagellack mit Hilfe eines Schwamms auf den Nagel getupft und somit entstehen die Farbverläufe.

Alles, was ihr dafür braucht sind die Nagellacke, die ihr ineinander verlaufen lassen möchtet, einen Schwamm (zum Beispiel von Ebelin, um 1 € bei DM) und eine glatte Oberfläche, auf die ihr die Lacke mischen könnt.


Zuerst trage ich eine Schicht Basecoat und Farblack auf, um eine deckende Unterlage zu kreieren.
Dann tragt ihr jeweils einen großzügigen Tropfen Nagellack nebeneinander auf eure Unterlage auf. Ihr könnt sie jetzt noch mit einem Zahnstocher an den Kanten miteinander vermischen, aber ich lasse das mittlerweile und bewege den Schwamm beim Auftupfen lieber leicht hin und her.

Nun presst ihr den Schwamm einfach auf die Nagellacktropfen. Wenn ihr einen neuen Schwamm verwendet, kann es etwas dauern, bis er sich genug voll gesogen hat und Farbe abgibt. Nun tupft ihr den Schwamm mit leichten Bewegungen auf den Nagel auf. Achtet darauf, dass er immer mit ausreichend Nagellack benetzt ist, sonst trocknet er leicht an und bröselt.

Das mache ich dann zweimal auf jedem Nagel, so wird das Ergebnis feiner und deckender. Am besten eignen sich dafür aber deckende Nagellacke.


In letzter Zeit habe ich die Sponging Methode am liebsten für die Nagelspitzen verwendet. Dafür habe ich nur einen schmalen Streifen Goldlack aufgetragen und ihn nur auf die Spitzen appliziert. Die Ränder habe ich nochmal mit Nagellack verstärkt.


Bei diesem Look habe ich Kiko - 330 Lilac (2,90 € über Kiko) als Basis aufgetragen und auf den Nagelspitzen als Akzent Gilded Lily von Sally Hansen (ca. 9 € bei Müller).


Sehr gut klappt der Look auch mit den Mirror Nagellacken von Kiko (2,90 € über Kiko). Sie sind stark deckend und lassen sich auch super mit Glitzerlacken kombinieren. Auf den Nagelspitzen in folgendem Look trage ich Deborah Lippmann - Good Girl Gone Bad (22 € über Niche Beauty), ein sehr schöner, pinker Glitzer.




Wie findet ihr die Sponging Methode? Habt ihr Tipps und Tricks für einen tollen Farbverlauf?

Freitag, 24. Mai 2013

Eyeliner bei Schlupflidern - Tipps, Tricks und Tutorial!


So oft, wie ich euch mein rechtes Auge zeige, kennt ihr meine Schlupflider wohl genau so gut wie ich. Schlupflid bedeutet, dass das Bindegewebe des Augenlids erschlafft und das bewegliche Lid (zwischen Lidfalte und Wimpernkranz) immer mehr verdeckt. Bei manchen ist das angeboren, bei manchen kommt es mit dem Alter.

Schlupflider können einen oft müde und grantig aussehen lassen. Ich nehme meine Lidform so hin, wie sie ist. Mal sehen, wie sie sich im Alter entwickelt und ob ich ihnen dann immer noch so gelassen gegenüber stehe! Aber momentan tun es für mich auch noch Makeup Tricks, um das Auge wacher wirken zu lassen.


Viele sagen, dass man bei Schlupflidern keinen Eyeliner tragen sollte. Das mag sein, aber ich lasse mir meinen heiß geliebten Eyeliner nicht verbieten! Allerdings muss ich schon aufpassen, wie ich ihn platziere, um das Schlupflid nicht noch zu betonen.

Da der Platz bei mir zwischen Lidfalte und Wimpern sehr knapp ist, versuche ich den Eyeliner Strich so dünn wie möglich zu halten. Achtet also auf eine feine Spitze beim Eyeliner. So vermeidet ihr auch, dass der Eyeliner verschmiert und auf das obere Lid transferiert. Weiter unten zeige ich euch noch ein paar meiner Favoriten! Ich lasse die Linie nach außen hin leicht dicker werden, damit das Auge langgezogener wirkt:


Der schwierigste Part für mich ist immer das Eyeliner Schwänzchen. Wie ihr seht geht meine Lidfalte noch etwas über den äußeren Augenwinkel hinaus. Ich muss also darauf achten, das Schwänzchen so weit außen wie möglich zu machen und es nicht zu hoch deuten lassen. Weiter unten zeige ich euch, was ich damit meine!


Anschließend mache ich das Schwänzchen etwas dicker. Dabei lasse ich allerdings immer die Augen entspannt offen (ganz wichtig bei Schlupflidern!), um zu sehen, wo meine Lidfalte anfängt.


Seht ihr, der Eyeliner verläuft ganz knapp unter der Lidfalte. Hätte ich ihn weiter oben angesetzt, würde er in der Lidfalte verschwinden.

Man kann auch, wenn man sehr starke Schlupflider hat, die das gesamte bewegliche Lid verdecken, Kajal auf die obere Wasserlinie auftragen. So habt ihr am Wimpernkranz immerhin etwas Definition!



Um euch deutlich zu machen, was ich meine, habe ich nochmal ein negatives Beispiel geschminkt, wie ich meinen Eyeliner nicht schminken sollte (außer ich will einen bestimmten Look!).

Durch den dicken Eyelinerstrich wird fast mein ganzes bewegliches Lid eingenommen. Ich sehe damit müde und grantig aus. Der ganze Lidschattenspaß müsste sich hier auf dem oberen Lid abspielen. Es ist selbst beim haltbarsten Eyeliner der Welt nur eine Frage der Zeit, wann ihn meine öligen Lidern zerstören und verschmieren.


Das Eyelinerschwänzchen bekommt einen kleinen Knick, weil es teilweise in der Lidfalte verschwindet:


Wie gesagt, wenn jemand dieser Look gefällt dann go for it, aber ich habe bemerkt, dass der schwere Eyeliner mir nicht steht.


Zum Schluß möchte ich euch noch ein paar gute und schlechte Eyeliner für Schlupflider zeigen. Da ich in letzter Zeit sehr oft Gel Eyeliner benutze, habe ich noch Pinsel dazu gepackt.
Der Sigma Eyeliner Pinsel (links) ist extrem dick und somit schwer kontrollierbar.
Der Hakuhodo Eyeliner Pinsel (rechts) ist sehr fein und schmal und damit könnt ihr euren Gel Eyeliner viel präziser auftragen.

Meine zwei Favoriten für flüssige Eyeliner sind der Artdeco - High Precision Eyeliner und der Cat Eye Pen von Zoeva. Mit ihnen kann ich die sattesten und dünnsten Striche machen, ideal für meine Augenform.

links Bäh! - rechts Super! 

Also meine beiden Tipps für Eyeliner bei Schlupflidern:


Augen beim Auftragen des Eyeliners offen halten!
Möglichst feine Linie ziehen!




Ich hoffe, alle Schlupfis unter euch fanden meine Tipps hilfreich. Ein "Lidschatten bei Schlupflidern" Post ist bereits geplant! 
Wie zieht ihr euren Eyeliner? Oder verzichtet ihr ganz darauf?

Freitag, 26. April 2013

Meine Augenbrauenroutine - ein Tutorial


Gar schändlich habe ich meine Brauen die letzten Jahre vernachlässigt. Maximal etwas farbloses Gel habe ich an besonderen Tagen benutzt, um sie etwas in Form zu bringen. Gezupft habe ich dagegen seit meinem 14. Lebensjahr. Ich kann das nämlich so gar nicht haben, wenn Augenbrauen Wildwuchs haben. Aber das war es dann auch schon! Das lag vor allem daran, dass ich nie ein passendes Brauenprodukt gefunden habe. Fast alle waren viel zu warm für meine sehr aschigen Brauen.

Bis ich vor ein paar Wochen meine Catrice Lidschatten swatchte und mir Starlight Espresso auffiel. Der könnte doch zu mir passen? Bingo! Die Farbe passte, wie angegossen. Und somit fing ich an, meine Brauen jeden Tag zu formen und mir gefällt das Ergebnis sehr gut!

Mein Ausgangsmaterial: Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinen Brauen. Sie sind dunkel, leicht zu pflegen und passen von der Form gut in mein Gesicht. Das einzige, was mich etwas stört ist, dass die Haare nach unten zeigen und das Auge etwas müde damit wirkt.

Meine Brauen"routine" variiert von Tag zu Tag, aber ich möchte euch mein volles Programm zeigen. Die Werkzeuge seht ihr oben:

  • Brauenbürstchen
  • Catrice - Starlight Espresso Monolidschatten
  • MAC - 266 angeschrägter Pinsel
  • Clarins - Double Fix Mascara (transparent)

Meine Augenbrauen ohne alles:


Als erstes Bürste ich meine Brauen mit dem Bürstchen nach unten, Richtung Augenlid:


Anschließend nehme ich mit dem angeschrägten Pinsel (der MAC 266 ist bisher mein Favorit) etwas Starlight Espresso auf:


Ich betone zuerst den oberen Brauenbogen:


Bis ich etwa folgendes Ergebnis habe. Je nach Lust und Laune variiere ich die Brauenform etwas, mal eckig mal rund:


Mit dem Bürstchen käme ich nun die Härchen nach oben:


Die untere Brauenkante wird daraufhin auch definiert:


Ich achte darauf nur die äußeren zwei Drittel der Augenbraue nachzuzeichnen, so sieht das Ergebnis viel natürlicher aus:


Mit dem Brauenbürstchen verblende ich noch harte Kanten:


Hier seht ihr meine Augenbrauen mit Puder definiert und in Form gebürstet. Durch das Verblenden der Kanten und das Auslassen des inneren Drittels wirkt es sehr natürlich:


Mit Gel (bisher war nur die Clarins - Double Fix Mascara stark genug meine Brauen bis zum Abend in Form zu halten!) bürste ich die Augenbrauen dann nach oben:


Das fertige Ergebnis:


Der direkte Vorher-Nachher-Vergleich zeigt: die Brauen sind minimal dunkler, wirken voller aber noch immer sehr natürlich. Genau so, wie ich es mag!


Wie gesagt ändert sich mein Augenbrauenritual aber sehr oft. Meistens betone ich nur den oberen Brauenbogen und käme sie nochmal mit Gel in Form. Insgesamt dauert der volle Prozess etwa 2-3 Minuten, die aber im Gesicht einen großen Unterschied machen!

Wie ist eure Augenbrauenroutine?