Sonntag, 21. Juli 2013

Lesenswertes aus der Beauty Community #36









  • Neues von NYX. Mittlerweile hört man ja kaum noch etwas von der Marke!

  • Auch Hourglass springt auf den Chubby Zug auf. Ein klein wenig Abwechslung bringen die nuden Töne.

Gestern ging es mit Cosnova nach Frankfurt um die neuen Catrice Produkte für das Standardsortiment zu begutachten. Das Event an sich war super. Wie sollte es auch anders sein, wenn man 20 schminkbegeisterte, junge Frauen, Make Up und lecker Essen auf einen Haufen wirft?! Nur die Heimfahrt war durch die üblichen Verspätungen der allseits geliebten Deutschen Bahn etwas stressig. Aaaber die Zeit, die man am Bahnsteig wartet, kann man auch sinnvoll nutzen und zum Beispiel einen Haul drehen! Youtuber müsste man sein!

Statt eines Eventberichts werde ich euch in den nächsten Wochen oder Tagen (je nachdem wie schnell ich bin) lieber meine Favoriten aus dem neuen Catrice Sortiment vorstellen. Eventberichte werdet noch bei genügend anderen Blogs erspähen können :)

Heute war ich sowas von faul, ich sag's euch... Ich konnte mich zu nichts aufraffen außer Community schauen und Lippenstifte umsortieren. Morgen habe ich einen Tag frei genommen und gehe mit meiner Mama in die Stadt zum Shoppen. Wenn ihr Empfehlungen für ein hübsches Café in der Münchner Innenstadt habt, bin ich euch sehr dankbar!


Und das war vergangene Woche auf dem Blog los (Klick auf's Bild führt zum Post):

Pimp your Neon Polish!

Schlemmen im Big Apple

Lidschattentipps bei Schlupflidern

Wie war eure Woche?

Freitag, 19. Juli 2013

Lidschatten bei Schlupflidern - Tipps, Tricks und Tutorial!


Wie bereits in meinem Eyeliner für Schlupflider Post angedroht, möchte ich euch nun zeigen, wie ich meinen Lidschatten platziere um mein Auge zu öffnen. Schlupflider lassen einen schnell müde und grumpy aussehen. Mit ein paar Tricks kann man das Auge optisch öffnen und den Blick aufwecken!

nackig

Normalerweise schaue ich übrigens nicht so schwülstig, aber im Sinne des Tutorials habe ich mal alles hängen lassen ;)

Ganz am Anfang steht der Primer. Bei Schlupflidern spielt er eine ganz entscheidende Rolle, da die Lider in der Lidfalte aneinander reiben und der Primer dem Creasen entgegenwirkt. Creasen bedeutet, dass sich Lidschatten in der Lidfalte ansammelt. Ich mag am liebsten die Urban Decay - Primer Potion, aber auch die Artdeco - Eyeshadow Base oder die Too Faced - Shadow Insurance funktionieren gut.

Übrigens, wenn ihr Schwierigkeiten mit Beauty Begriffen habt, schaut doch mal bei meinem Beauty Lexikon vorbei!

Habe ich den Primer auf dem Auge aufgetragen, appliziere ich einen hellen (schimmernden) Lidschatten auf dem beweglichen Lid bis knapp über die natürliche Lidfalte und am Augeninnenwinkel. Letzteres ist ganz wichtig, da es den Blick unheimlich öffnet und das Highlight die Augen leuchten lässt.


Anschließend verblende ich einen dunklen Lidschatten an der Stelle, wo ich den Augenhöhlenknochen unter der Haut spüre.
(Sucht bloß nicht nach orbital bone bei der Google Bildersuche... Vertraut mir da einfach!)
Der liegt nämlich etwas über der natürlichen Lidfalte. Somit setze ich den dunkelsten Punkt weiter oben an und das bewegliche Lid wirkt größer. Direkt in der Lidfalte kann dunkler Lidschatten bei Schlupflidern entweder komplett untergehen, oder wie ein Cut Crease aussehen.



Auch am unteren Lid trage ich den dunklen Lidschatten auf, aber mit einer kleinen Lücke zum Wimpernkranz.


Der ultimative Trick um das Auge zu vergrößern ist weißer Eyeliner. Den trage ich nicht nur auf die untere Wasserlinie auf, sondern auch noch in die Lücke, die wir mit dem Lidschatten gelassen haben. Diese Technik wirkt wie eine Vergrößerung des Auges.


Für mich noch ganz wichtig sind getuschte Wimpern. Nichts lässt einen wacher erscheinen als Mascara! Deshalb biege ich die Wimpern immer zuerst mit der Wimpernzange, damit sie etwas Schwung bekommen. Anschließend tusche ich sie oben zweimal und unten nur an den Spitzen der Wimpern. So ist der weiße Kajal etwas besser sichtbar.


Ich stehe total auf Vorher-Nachher-Vergleich, also kommt natürlich einer:





Ein paar Tipps habe ich noch für euch:


  • Augenbrauen sind unglaublich wichtig!! Gepflegte, zu eurem Gesicht passende Augenbrauen können einen großen Unterschied machen. Lasst euch professionell von einer Brauendame (wie bei der Benefit Browbar, nicht vom Friseur!) beraten, welche Brauenform zu euch passt. Wenn ihr sowieso schon wenig Lidfläche habt, dann ist es wichtig, wilde Brauen im Zaum zu halten. Wenn das halbe Lid von wuchernden Augenbrauen bedeckt ist, schließt das euren Blick. Aber bitte lasst euch vorher professionell beraten und legt nicht selbst Hand an!!!



  • Eine liebe Freundin von mir brachte mich auf folgendes Problem: ihre Wimperntusche färbt am oberen Lid ab, weil sie so lange Wimpern und wie ich auch Schlupflider hat. Somit stoßen ihre Wimpern an das obere Lid und das Fett auf der Haut bricht die Mascaraformel und sie färbt ab. Um das Problem zu bekämpfen, tragt hellen, hautfarbenen Lidschatten unter die Braue (bzw. auf die betroffene Stelle) auf. Dieser bildet eine Barriere zwischen dem Fett der Haut und der Mascara.



  • Da meine Augen nicht die größten sind und oft müde aussehen, habe ich eine Regel: ich trage keine dunklen Eyeliner auf der Wasserlinie. Das schließt das Auge noch mehr und sieht einfach nicht gut aus an mir. Lieber experimentiere ich am unteren Lid mit bunten oder dunklen Farben, aber die Wasserlinie muss bei mir einfach hell bleiben.



  • Zieht den Lidschatten nach außen hin nicht nach unten sondern nach oben. Das liftet das Auge und wirkt jünger.


Das ist das Schöne an Make Up: Ihr könnt euer Gesicht modellieren, Vorzüge betonen und Unvorteilhaftes kaschieren. Wie platziert ihr Schlupfis euren Lidschatten? Welche Tipps und Tricks habt ihr um euren Blick aufzuwecken? Wozu hättet ihr denn noch gerne einen Tutorial Post?

Mittwoch, 17. Juli 2013

Der New York City Food Guide - Schlemmen im Big Apple

Ein sehr wichtiger Teil bei meinem New York Urlaub (neben Beauty Shoppen und Sightseeing) war für mich natürlich auch das Essen. Ich liebe es, neue Gerichte und Küchen zu entdecken und habe mich somit auf den Urlaub gut vorbereitet. Fast noch besser, als auf die Sehenswürdigkeiten. Einige kulinarische Highlights möchte ich euch zeigen!

2090 Broadway



Eine Institution in New York! Selbst von unserem Reiseführer wurde uns dieser Imbiss empfohlen. Die Speisekarte ist sehr klein, aber man ist dort sowieso nur die himmlisch leckeren Hot Dogs. Mit 1,50 $ sind sie zudem äußerst billig und sehr, sehr lecker. Ich habe meinen Hot Dog noch mit Käse und einem Papaya Saft bestellt. Sitzgelegenheiten gibt es in dem kleinen Imbiss leider nicht, aber in der Nähe befindet sich ein kleines Stück Park, in dem man seinen Hot Dog im Schatten genießen kann.


167 W 74th St



Nach Gray's Papaya geht es ein paar Blocks in den Norden zu diesem Geheimtipp. Die Bäckerei ist von außen total unscheinbar und sehr klein. Die Cookies dort sind der Hammer! Mit 4 $ pro Stück liegen sie absolut im Preisrahmen und sind ein leckerer Nachtisch nach Gray's Papaya.


253 W 42nd St



Meine Freundin bezeichnete den Burger im Five Guys als den besten Burger ihres Lebens! In der Tat sind die Burger dort super saftig und die Pommes sogar selbst geschnitten! Am besten gleich "All In" bestellen, die Toppings kosten nämlich keinen Aufpreis. Wir haben für ein Menü mit Burger, Pommes und Getränk um die 10 $ gezahlt.


366 Columbus Ave




Aber auch die Burger bei Shake Shack sind nicht zu verachten. Ich habe mir dort nach unserem Besuch im Museum of Natural History einen Burger und Cheese Fries geholt und sie dann gemütlich im Park vor dem Museum gegessen. Am besten geht ihr dort aber nicht zu Stoßzeiten hin. Ich musste um 13 Uhr etwa 45 Minuten auf mein Gericht warten. In die Cheese Fries könnte ich mich reinsetzen, die sind so gut!!!


1 Water St


Eine süße, kleine Eisdiele direkt an der Brooklyn Bridge. Ihr solltet definitiv einmal einen Spaziergang über die Brücke machen und was bietet sich da besser an, als ein leckeres Eis zur Belohnung? Die Kugeln sind groß und mit 4 $ pro Scoop erwarte ich das auch. Das Eis an sich ist lecker, aber nicht außerordentlich. Die Szenerie am Hafen mit der schönen Brücke und der beeindruckenden Skyline macht aber einiges wieder gut!



205 E Houston St





Harry und Sally habe ich zwar nie gesehen, doch dieses Deli sollte man einmal erlebt haben. Ihr könnt entscheiden, ob ihr euch euer Essen an der Theke selbst abholt, oder lieber mit Waiter Service am Tisch sitzen bleibt. Letzteres würde ich euch eher empfehlen. Auf jeden Fall müsst ihr dort ein Pastrami Sandwich essen!! 5 cm saftiges, himmlisches Fleisch zwischen zwei Weißbrotscheiben. Dazu bekommt ihr noch einen Teller mit zweierlei Gurken, die muss man halt mögen... Mit einer Sandwich Hälfte war ich komplett voll, bestellt euch also nicht zu viel! Zumal die Sandwiches 16 $ kosten. Meine Empfehlung ist aber, das Sandwich mitzunehmen, da das Deli etwas seltsam roch und nicht so appetitlich war. Lässt sich wunderbar mit einem kurzen Abstecher bei OCC direkt um die Ecke verbinden!


69 Mott St





Allein schon wenn ich an dieses Essen denke, bin ich versucht wieder einen Urlaub in New York zu buchen. Ich hatte noch nie ein so leckeres, asiatisches Essen erleben dürfen! Meine Freundin und ich haben die Portionsgröße etwas unterschätzt und haben für etwa 4 Personen Essen bestellt... Wasser, Tee, Reis, Suppe, Frühlingsrollen, Aubergine in Knoblauch, Soup Dumplings, angebratene Brötchen Dumplings und unglaublich geile, kalte Sesamnudeln. Wahnsinn! Einfach der Wahnsinn. Und das alles mit Tip für 30$. Was will man mehr?


463 Fashion Ave


Da Macy's gegenüber erst um 9 Uhr öffnet, haben wir uns mit einem All American Breakfast bei Andrew's Coffee Shop gestärkt. Die Location ist typisch amerikanisch, wie man das auch aus Filmen kennt. Es gibt Combo Menus, mit allem, was das Herz begehrt. Meine Freundin und ich bestellten die Complete Combo, mit 3 Pancakes, einem Ei "Sunny Side Up", Bacon, Kaffee und Orangensaft. Dazu bekommt man noch Ahornsirup Päckchen, die über das komplette Frühstück geträufelt werden. Ja, auch über den Bacon und irgendwie schmeckt das ziemlich geil. Der Obstsalat war nicht zu empfehlen, da findet ihr wo anders besseres und billigeres Obst. Aber das Frühstück war toll und eben so richtig amerikanisch! Mit 10,25 $ sehr günstig.


75 9th Ave





Ich habe mich ganz heftig in diesen wunderbaren Markt verliebt. Das alt-moderne Ambiente und die individuellen Shops haben mich fasziniert. Hier bekommt ihr ganz tolle, außergewöhnliche Gerichte, ähnlich wie auf dem Tollwood Festival in München, nur eben überdacht. Wir haben uns dort eine kalte heiße Schokolade geholt und Cookies und Cupcakes bestaunt.


42 E 20th St


Gruß aus der Küche: Austern

Vorspeise: Salat aus Bohnen, Erdbeeren und Sproßen

Zwischengang: Heilbutt auf Spargel Gazpacho

Hauptgericht: Hase mit Buchweizen

Mein Dessert: Schokopudding mit gesalzener Karamellsauce und Popcorn

Das Dessert meiner Freundin: New York Cheescake mit Himbeersorbet

Die pure Perfektion. Die Deko, das Esssen, der Service - es war einfach perfekt. Die Gramercy Tavern wird als eines der besten Restaurants New Yorks gehandelt. Gerade noch so haben wir den letzten Zweiertisch ergattert, für die Tavern kann man nämlich nicht reservieren. Dort haben wir uns für das Tavern Menu entschieden, ein 4-Gänge-Menü für bezahlbare 48 $ pro Person. Der Service war perfekt, obwohl mir die Aufmerksamkeit fast schon etwas zu viel war. Es war ein rundum gelungenes, kulinarisches Erlebnis. Einzig die Lautstärke der anderen Gäste in der Tavern hat uns etwas gestört, aber das haben wir gerne hingenommen. Eisgekühltes Wasser und Brot mit Butter und Salz gab es kostenlos dazu und wurde immer wieder aufgefüllt.


225 E 60th St




Die Frrrrrrozen Hot Chocolate ist berühmt und berüchtigt. Klar mussten wir sie auch probieren! Meine Empfehlung ist, vorher anzurufen und zu reservieren. Als wir dort ankamen stand bereits eine lange Schlange vor dem Laden. Das Restaurant ist klein und verwinkelt und das Essen in Ordnung, aber nichts besonderes. Man kommt sowieso nur für die Frrrrrrozen Hot Chocolate! Die sieht erstmal gigantisch aus und reicht locker für zwei Personen! Ich hatte mir etwas mehr von ihr erwartet. Sie schmeckte genau wie ein Schoko Frappuccino von Starbucks. Für mich not worth the hype!


745 7th Ave



Wäre der Laden nicht auf unserem Weg zum Times Square gewesen, wäre ich wohl nicht reingegangen. Die riesigen Erdbeeren mit Schokoüberzug haben mich dann aber in ihren Bann gezogen. Die Milschoki Variante fand ich persönlich besser, aber 13 $ für 3 Erdbeeren (die nach 5 Minuten aufgegessen waren) sind mir dann doch einfach zu viel.


1240 6th Ave


Als Sex and the City Fangirl musste ich natürlich auch in die berühmte Magnolia Bakery. Ich fand die Cupcakes ganz in Ordnung, aber nicht super außergewöhnlich.


855 7th Ave



It's so fluffy!!! Allein schon wegen des Namens wollte ich in dieses kleine Café. Es lag direkt um die Ecke von unserem Hotel und hatte eine gute Auswahl an Frühstück. Wir entschieden uns für einen French Toast mit Bacon, Erdbeeren und Blaubeeren. Auch hier gab es wieder Ahornsirup dazu. Was war das lecker! und für 9,50 $ ein Schnäppchen! Die Brownies in der Auslage waren nicht so der Brüller.


Hier noch einige Tipps und Anmerkungen, was Essen in NYC betrifft:


  • TIP TIP TIP: rechnet bei jedem Essen nochmal 20 % Trinkgeld drauf. Die Kellner in den USA leben vom Tip und fordern den auch notgedrungen ein. Ich hatte immer ein paar Dollar-Scheine in der Hosentasche, weil wir wirklich immer und überall Tip geben mussten.

  • Wait to be seated: in den USA ist es üblich, dass man in Restaurants vom Kellner zum Tisch geführt wird, also wartet am besten kurz am Eingang.

  • Der Service: war (fast) immer sehr freundlich und schnell, was wohl vor allem an der Abhängigkeit der Kellner vom Tip liegt. Das Essen ließ nie lange auf sich warten. Meist wird einem die Rechnung gleich dazu gelegt.

  • Wasser: vor allem in den Sommermonaten ist es unerträglich heiß und schwül in NYC. Ihr solltet immer eine Flasche Wasser bei euch tragen! Wir haben unser Wasser meistens in den Drogerien oder auch beim Straßenverkäufer für 1 $ gekauft. Das Leitungswasser schmeckt widerlich und das solltet ihr nur in Ausnahmefällen trinken.

  • Starbucks: man kommt fast nicht drum herum. Selten mussten wir einen Starbucks suchen, da es sie wirklich an fast jeder Ecke gibt. Der Kaffee dort ist einfach lecker. Probiert ruhig mal verschiedene Kombis und Zusätze aus! Skinny bedeutet zum Beispiel, Non-Fat Milch, zuckerfreies Sirup und keine Schlagsahne oben drauf.

  • Reese's Peanut Butter Cups: USA - das Land der Erdnussbutter. Ich persönlich liebe Erdnussbutter und kann euch die Süßigkeiten von Reese's sehr ans Herz legen!


Ich habe selten so gut gegessen wie in dieser einen Woche New York. Mit dem ganzen Sightseeing hat man die Kalorien auch wieder locker drinnen, und daran sollte man im Urlaub sowieso nicht denken. Serendipity würde ich beim nächsten Mal weglassen, ansonsten kann ich euch alles empfehlen.

Natürlich freue ich mich jetzt über eure Erfahrungen, wenn ihr schon einmal in New York wart! Wo habt ihr geschlemmt, haben wir etwas verpasst? Was spricht euch von den vorgestellten Lokalen am meisten an?